Ein böiger Wind drischt uns dicke Kastanien aufs Dach. Als wir den meisterlich gerade gesetzten Stellplatz verlassen, dämmert es bereits. Der Fahrer möchte bis Aielli fahren. Die Beifahrerin will nicht im Dunkeln fahren. Im Regen auch nicht. Der Fahrer hat ein Einsehen und stoppt auf halber Strecke vor einem Wolfsmuseum. Kaum steht das Mobil, geht ein Wolkenbruch darüber hin und lässt es blitzsauber zurück. Die Nacht ist ruhig und wolfsfrei.
Am nächsten Vormittag gibt es auf dem Markt in Celano mit weitem Blick über die Fuciner Ebene Kaffee, Porchetta, Stockfisch und eingelegte Auberginen.


Beobachtung
Alte Männer
Alte rauchende Männer
Alte rauchende Männer im Straßencafé
Alte rauchende Männer im Straßencafé am Markt
Alte rauchende Männer im Straßencafé am Markt eines Bergdorfes
Alte rauchende Männer im Straßencafé am Markt eines Bergdorfes in den Abruzzen
Die Frauen verkaufen Eingewecktes


In Aielli sind viele Wände bunt bemalt. Mit diesen künstlerischen Murales ist es gelungen, zur Sehenswürdigkeit zu werden und dem Ort neues Leben einzuhauchen.
Ein ganzes Buch wurde in voller Länge auf die Wände gepinselt. Ignatio Silones Fontamara beschreibt das karge Leben der Bauern in den Abruzzen und ist in Italien ein Klassiker.



















Das gefällt mir sehr gut und erinnert mich an Barranco/Lima!
traumhaft schön!