Höllenschlund, Nekromantik und Serpentinen

Die begangene Schlucht heißt hier „Höllenschlund“.

Erst durch eingezogene Stahlträger und einer Brücke darauf wurde sie begehbar. Vorher kam da einfach viel Wasser raus und keiner rein.

Einer Infotafel zufolge wurde hier Nekromantik betrieben, Totenorakel wurden also zur Zukunft  befragt, das war mal weit verbreitet, heute heißt das Infratest.

Die Kapelle oben am Umkehrpunkt wurde von einem sehr freundlichen und also geliebten Pater in vielen Jahren gebaut oder wiederrichtet, der Platz hat Magie, man ist dort gern, er tut gut.

Die Weiterfahrt nach der Wanderung wird wunderbar: Auf schmalen Straßen geht es sehr kurvenreich auf der „Grande Via del Parco“ unterhalb der höchsten Sibillinischen Berge nach Südwesten. Tolles Licht, hohe Wolken, weite Aussichten, kaum Verkehr. Mehrere Pässe hinauf und hinab, nach einer Stunde stehen wir dann der Grenze Umbrien/Marken und blicken hinab aufs Grande Piano.

Das ist kein Klavier, sondern eine fruchtbare Ebene, umgeben von sibillinischen Bergen.

Gegenüber liegt oberhalb  das tragische Dorf Castelluccio und wacht über die Ebene, dort bleiben wir heute.

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  1. Edehigh

    👍👍 😊

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