Lang erwartet mit großer Vorfreude: Der letzte Spieltag der Bundesliga. Dortmund kann mit einem Heimsieg Meister werden. Aber der BVB liegt bald 0:2 hinten, verschießt einen Elfer. Dann fangen sich die Bayern den Ausgleich ein, im Parallelspiel in Köln. Damit wäre der BVB trotzdem Meister, aber die Bayern schießen kurz vor Schluss noch das 2:1, und der BVB kommt nur noch zum 2:2, ein Tor fehlt am Schluss.
Die Bayern also Meister, BVB nicht. Alles und alle waren aufs Feiern vorbereitet.
Was für eine Erfahrung. Große Leere. Dafür muss man sonst ne Woche ins Zen Kloster gehen.
Die Fans der Südkurve haben als kritische Masse (oder Schwarmintelligenz?) ziemlich schnell die Kurve gekriegt, und trotzdem gefeiert bzw applaudiert, v a. dem Trainer. Das imponiert mit.
Stepanovic sagte an der Stelle mal: S Läbbe geht weiter.
Ich sah das erstmal anders, und ging ins Wasser.

Aber dann kam die Wende, am 18.8. beginnt die neue Bundesligasaison.
Und ich verließ das Wasser wieder, – war auch noch kalt.

Und Beckett spricht von Besser Scheitern, was ja gern zitiert wird. Liest man seinen Text aber ganz, dann vergeht einem das zitieren, Beckett bleibt nämlich sehr düster. Kein Licht am Tunnelende, oder wenn, dann das Licht, das sich zu schnell nähert.
Neben mir die Frau, vor mir gute Aussichten, in mir der Wein. Und morgen besuchen wir Maria und klären die Frage, welchen Brandy sie damals servierte…
Oh je was ein Jammer. Gut dass der Urlaub erst richtig losgeht um davon zu erholen!