Heute mit den Rädern in den Cirque, so weit man halt darf… Ab dem offiziellen Beginn des Nationalparks dann zu Fuß weiter, zumeist auf breitem Tourihighway in den Talkessel, über zwei wilde Bäche, der Weg wird nun beschwerlich, steiler, am Ende im rutschigen Schotterbett, bis wir unterhalb des ganz hohen Wasserfalls in seiner Gischt und kühlen Luft stehen.
Der Talkessel ist sehr besonders, zurecht eine Attraktion dieses Gebirges, „man muss ihn gesehen haben“, wie die Ordesaschlucht.
Klar ist man hier nicht allein, wir sind an einem Naturpilgerort.
Rundum Wasserfälle, die sich hinabfallenlassen, acht oder neun, ja nach Zählweise, ganze Felswände schimmern vom Schmelzwasser, hoch darüber die schrumpfenden Schneefelder.
Wir kehren um, nehmen einen Kaffee am Gasthof, radeln zurück, tanken das Auto mit frischem Wasser, – und fahren ein paar Kilometer talabwärts, dann biegen wir ab zum nächsten Cirque de Troumousse. Enge Straße, es wird neblig, und einige Kehren bergauf mit fast keiner Sicht voraus, dicke Suppe. Ankunft am einer Auberge, Plaudern mit Stellplatznachbarn aus Erlangen, mit denen wir dann auch zusammen im Gasthof Essen.
Ein bescheidenes Menü, und ein zunehmend bescheidenes Gespräch. Sie aus Wien er aus Erlangen, neben ihr hat er auch noch ne Ehe mit Kindern am laufen, er redet viel, sie aber auch.
Danach noch ein erholsamer Spaziergang, der Mond scheint durch die Wolkendecke, ein Radler quält sich im Dunkeln noch weiter hinauf.
Noch vier Mal Rummycub.
Wir hoffen auf bessere Sicht morgen Vormittag









