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Im Schinkenland

Der Naturpark „Sierra de Aracena und Picos de Aroche“ ist ein beliebtes Wandergebiet. Wälder aus Esskastanienbäumen,  Stein- und Korkeichen wachsen auf sanften Hügeln. Wir quartieren uns außerhalb des kleinen Dorfes Navahermosa auf einem besonders schönen Stellplatz ein:  unter Steineichen warten Tischgruppen und steinerne Grillplätze auf Sommergäste, mehrere Wanderwege starten hier. Die Stellplätze sind eben, es gibt Wasser, Schatten, Strom, hier könnte man länger sein. Zwei Nächte werden es für uns.

Eine Wanderung:

bemalte Häuser in Navahermosa,

zugewachsene Wege, ein Esel wird umgangen,

schulterhohe Zistrosen, erst auf der Höhe entlang, dann steil in eine Schlucht hinab,

Flussquerung, und wieder langer steiler Anstieg, Maronen und Müsliriegel retten, oben eine Viehweide, weiter Blick als Belohnung, weil’s schon dämmert, kürzen wir dort die geplante Route und steigen direkt ab zum Heim.

Am nächsten Tag eine Radtour:  Erst zu einer schönen Quelle bei Valdelarco, durch den Ort, schöner blau-weisser Kirchturm, storchbewachsen,

dann steil aufwärts,  kahle windige Hügel spitze ungewöhnliche Hochkantsteine. 

Unterwegs müssen wir viele Gatter öffnen und schließen, ein freundlicher Bauer fragt nach unserem Woher und Wohin, und lacht sich eins.

Auf der Hauptstrasse dann weiter, eine alte Römerbrücke nebendran ist zierlich, schmal und grasbewachsen,

über tosendem Bach der nach Kläranlage riecht.

Jabugo ist das landesweit bekannte Schinkenzentrum, Bellota ist der beste, reine Eichelmast. Sehr sehr teuer.

Wir kaufen unsere Schinkenplatte im Supermarkt und rollen dann zurück. ein Bier in der Dorfkneipe,

dann Moussaka aus der Omnia Auflaufform, schmeckt sehr gut. Nachts singt die Nachtigall.

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Marlene

    Oh das sieht sehr sehr schön aus da! Flussüberquerung und Abkürzung – wie es sich gehört, sehr gut 👍

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