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Koh Yao Noi 1

heißt die Insel, für die wir jetzt reif sind. Sie liegt in der Andamanensee, in der Bucht von Phuket. Soll noch nicht so Überlaufen sein, die   also. Schaumermal.

Zunächst fährt uns ein Taxi zwei Stunden von Khao Sok zum Hafen. Nah an Phuket ist’s geschäftig, am Pier dann ruhiger. Aus dem klimatisierten Bus tauchen wir ein in die  feuchte Hitze am Meer, sehr heftig. Die Wetter-App spricht von gefühlten 45° bei gemessenen 35°, ja wir haben es schwer.

Ein zwielichtiger Checker bietet uns die Überfahrt zur Insel im privaten Speedboat an, wir trauen uns. Zunächst zwischen kleinen Inseln durch dann über das offene ruhige Meer geht es hinüber; Lärm, Fahrtwind, Gischt, ein weiter Himmel.

Aus dem Meer ragen große Felseninseln steil, ja senkrecht empor. Die Bekannteste kennt man auf einem frühen James Bond Film… Etwa so wie in dem Nationalpark kürzlich, nur dass dort ein großes Tal geflutet wurde, so dass die Bergspitzen rausgucken. Hier aber ist es ein Meer, sogar Teil des indischen Ozeans, noch nicht von dem Deppen umbenannt.

Am Hafen wartet schon das organisierte Taxi, es bringt uns in 10 Minuten zu unserer nächsten Unterkunft. (Irgendwer hat mal gesagt: wenn Thais eins können, dann ist es Touristen organisieren und transportieren: das stimmt)

Wir werden jetzt sechs Tage in drei Bungalows wohnen, mit Veranda, Teeküche, Bad und vor allem Klimaanlage.

Die Häuschen stehen in einem schön angelegten Garten mit besonderen Pflanzen, alten Baumstämmen und einem belebten Tukan Nistkasten.

Uns stehen sofort drei Motorroller für kleines Geld zur Verfügung.

Ein paar hundert Meter weiter gibt es die Sunset Bar, hier werden perfide Drinks gemixt, deren Wirkung man erst auf dem Heimweg spürt…

Die dicken Wirtinnen spielen Karten mit den Gästen, und sind ein bisschen „drüber“, es riecht nach Kiff hier, wie so oft in Thailand. – Mit derartiger Nachhilfe ist es ja eigentlich keine Kunst, stets gut gelaunt, sanft und freundlich zu sein???

Hängematte

Nein, stimmt nicht, man könnte das Zeug bei uns dem Trinkwasser zugeben, es bliebe ein vergleichsweise garstiges Land.

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