Die Insel ist überwiegend muslimisch, was man aber nur an den Kopftüchern der Frauen

und den vereinzelten Moscheen sieht und dem dezenten Muezzin hört. Allerdings gibt es kaum Alkohol in den Speisehütten. Kein Problem, wir finden den versteckten Shop, der Chang vertickt.
Die Tage auf der Insel vergehen sehr schnell, wie überhaupt die ganze Reise ruckzuck vorbei sein wird. Die Seele kommt kaum nach.

Der geneigte Leser und die geneigte Leserin und alle dazwischen und außerhalb werden sicher schon gemerkt haben, dass wir auf dieser Reise ganz viel mit Essen beschäftigt sind. Kaum sind ein paar Stunden rum, braucht es wieder eim Café, oder einen kleinen Laden der sticky rice anbietet; ständig muss die Truppe sich wieder synchronisieren und ein Entscheidung treffen, zwei bis dreimal am Tag sitzt man vor einer Speisekarte. Ja wir haben es wirklich schwer.
Hoch im Kurs steht ein Getränk namens Macha Latte oder doch Lacha Matte? egal, auf Eis. Gibts täglich, wie auch den Sticky Rice w. Mango, leicht süsser Klebreis mit einer halben Mango, geschnitten, darüber etwas Kokosmilch. Das geht täglich…


Inzwischen lassen wir uns routiniert Essen einpacken in Plastikdosen, und spachteln am Strand in der Hängematte.


Drei Strände besuchen wir, der „Six Senses“ wird der Favorit, man kann dort im Schatten die Hängematten aufhängen und gut im Meer schwimmen. Das ist nicht selbstverständlich, an manchen Stränden ist es mir bei Ebbe einfach weg, und es entsteht eine Art Watt. So auch beim Strand „Three Ladies and the Bird“. Toller Name, etwas zu flaches Wasser, aber eine schöne Kneipe, leider werden wir hier bös vom Regen erwischt, kaum daß wir da sind.
Das kaum auszuhaltende Nichtstun am Strand (Horror vacui) führt zu manch vergänglicher Kunst a la Goldsworthy, andere räumen lieber erstmal auf.

Und dann gibt’s da noch den „Monkey Beach“ ganz im Norden der Insel. Die Fahrt dahin ist fein, Kautschukplantagen, Bananenbäume, Dschungel, sandig schlammige Wege, ein glimpflicher Sturz mit dem Roller, ein Fußweg zum Strand, Berge von Müll in einer an sich sehr schönen Bucht, lehmiges Wasser, kein Schatten, ungebadet kehren wir um und genießen die Rückfahrt auf unseren Rollern.

Der Hauptort der Insel ist bunt, lebendig, kaum touristisch, im „Earth and Plants“ gibt’s gutes ?
Essen!
(Geheimtipp)
Einen kompletten Regentag haben wir, da schüttet es aus Eimern.

Nur so lässt sich auch diese Vegetation erklären und verstehen.


Später sehen wir auf Videos, dass es im östlichen Teil Thailands auf Koh Phangan bei früher Regenzeit heftige Überschwemmungen gegeben hat, – und wir haben das Glück nicht dort gewesen zu sein.
Koh Yao Noi war eine gute Wahl, zwar waren die Strände nicht „paradiesisch“, uns taugten sie; auch die sechs Nächte ohne Umzug taten gut.






