Polylimnio Wasserfälle die Mole von Petalidi und Koroni (2./3./4.10.)

Nächstes Ziel sind die Wasserfälle von Polylimnio, was ein weißer Schimmel ist. Großer Parkplatz, sofort ist man am ersten kleinen grünen See, schön eingewachsen. Der Weg führt flusssauf, es plätschert rundum, Trittsteine, Eisenstufen, Leitern, weitere Seen, Wasserfälle, man könnte Baden.

Instagirls posen, wir klettern hoch, durch feuchten Dschungel, es wird richtig schwierig, weiter zu kommen, dafür sind wir dann am obersten See ganz allein. Idylle, fast kitschig schön. Der Rückweg verläuft kurz und einfach aussenrum auf Schotter.

Unser nächster Standort zur Nacht ist auf der Mole von Petalidi. Hier stehen wir mit elf anderen Womos, fast eine Wagenburg, sofort entsteht nettes Geplauder. Eine Strandbar gibts auch und abends sehr leckeres Essen in der letzten Taverne der Bucht, „Zur Quelle“.

Hier wäre ich gern noch geblieben, (auf der Mole, nicht in der Kneipe!), doch die Frau drängt weiter, langsam kommt das Ende der Reise in Sicht, naja, es sind noch zwölf Tage, trotzdem wird im zweiten Teil der Tour deren Endlichkeit bewusst, und Zeit ist wertvoll, wie im richtigen Leben halt auch.

Also weiter die Ostküste des Westfingers runter, Messenien heißt das hier..

Koroni hat einen guten Supermarkt. Und eine gemütliche breite schwergängige Campingplatzchefin. Ziemlich voll hier, uns bleibt nur ein sehr abschüssiger Platz, sehr zum Leidwesen der Frau.

Ein abendlicher Strandspaziergang, am nächsten Morgen nochmal in den Ort, der weniger hergibt als sein Ruf verspricht. In der Hochsaison geht hier die Post ab.

Das hier dräuende Wetter erzeugt die Schlammwüste bei unseren nächsten Platz
Alte Windmühle

– Im oben Zentrum eine große Beerdigung, wir verdrücken uns.

Nochmal im Supermarkt, für Stockfisch und Retsina.

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