Wir sitzen vor der Kunsthalle und schlemmen Muttis wunderbaren Couscous Salat, umgeben von jungen Männern auf Droge, die das Wlan des Museums nutzen.

Das ist ähnlich surreal wie die Ausstellung, die wir dann drinnen sehen: Surrealismus und Romantik.

Die Welt hinter dem Vordergründigen sichtbar machen…


Die Romantik hat eher angedeutet, daß es diese Welt gibt, der Surrealismus hat sie dargestellt.


Wir tun uns schwer damit, wissen zu wenig, bekommen immerhin eine Ahnung.

Dann wieder zur Elphie: wir haben nochmal Karten, diesmal für ein klassisches Konzert.
Im Foyer gibt’s schöne Ansichten und Aussichten.






„Nordic“ : Ein Orchester aus Norwegen spielt Stücke nordischer Komponisten, auch Grieg und Sibelius, zum Teil mit einer Solistin an der Violine.

Diesmal haben wir Plätze ganz oben, die Sicht ist gut, und der Klang erst recht. Heute beweist uns die Elphie, was sie kann: die Akustik ist hervorragend, kein lärmender Brei, sondern akustische Feinkost. Gleich zu Beginn entsteht eine konzentrierte Stimmung, das Orchester erzeugt ganz leise Windtöne, durch Rauschen, Zischen, Rascheln. Man lauscht gebannt.
Es folgen schöne Stücke, teils gefällig wie Filmmusik, teils modern, anspruchsvoll, herausfordernd.

Am Schluss als letzte Zugabe dann „In der Halle des Bergkönigs“ von Grieg, der Ohrwurm fetzt.
Stehende Ovationen, minutenlang, und ein Orchester, daß sich drüber freut.

Ganz beseelt ziehen wir uns an den Landungsbrücken noch Fischbrötchen und Astra rein, und radeln auf schon bekannten Wegen durch die Nacht zurück.

