Eine letzte Pause noch, weil wir hungrig sind und es so arg stürmt. Bei Gröningen nahe der Jagst finden wir etwas abseits der Autobahn einen kleinen Wanderparkplatz. Wir kochen uns Spargel, Kartoffeln, Schinken dazu. Zufällig ist in der Nähe ein beliebter Geocache, schon 20 Jahre alt, also machen wir noch einen Spaziergang.

Da wird dann eine zweistündige Nachtwanderung draus: es geht steil bergab zu einer alten Hammerschmiede, jetzt Gasthaus, und an der Gronach entlang und mit Trittsteinen mehrfach querend, wildromantisch und sehr abenteuerlich durch den Wald. Es ist wunderschön hier, eine Idylle. Mit ein wenig Kraxelei, sehr unvernünftig im dunklen Wald, finden wir dann auch besagten Cache. Große Freude über das Erlebte. Wir planen bald wieder zu kommen, ist ja nicht weit.
Es ist stockfinster, als wir am Womo zurück sind. Auf der letzten Etappe hören wir mal wieder deutsches Radio: Emma Kirkby singt uns ein Halleluja. Wir sind beseelt.
Ein schönes Heimkommen wird uns also unverhofft beschert, in Natur und Kultur. Zufall?
Um Mitternacht sind wir Zuhause. 43 Tage 6140 km. Danke.

Eine lange Reise, auf den letzten Fotos siehst du, Dagmar , sehr gut und entspannt aus.
Ich freue mich auf die nächste Fahrt oder Wanderung von Marlene wenn ich wieder dabei sein darf.