Kürzlich las ich eine feine Sprachkritik über aktuell häufig verwendete Floskeln.
„am Ende des Tages“ bekam sein Fett weg. Und auch „sich neu erfinden“ wurde da mager.
Mal abgesehen davon, daß ich auch gern schlanker wäre, lieber noch wäre mir manchmal, diesen einen ungebetenen Schwarzfahrer loszuwerden. Den man auf jeder Reise dabei hat. Der einen vielleicht sogar in die Ferne treibt?
Bei der Reiseplanung kann man von Ländern träumen mit blühenden Zitronen, kommt man dann an, begegnet man leider auch den alten NeuRosen, immergrün.
„Voller Sehnsucht schaut der, der ich bin, auf den, der ich sein möchte“ wusste Schopenhauer, der Spaziergänger mit Hund und ohne Reiselust.
Er hat so recht, und eine riesige Industrie lebt von dieser Sehnsucht. Urlaub vom ich, von meinem sonstigen Leben, Träume vom ganz anders leben und sein.
„Man kommt nur so selten dazu“ sagte Horvath.
Kurzum: Es gibt kein Entrinnen, kein neu erfinden, man nimmt sich immer selber mit, am Ende des Tages.
‚Ne weitere Illusion weniger ….. Mist!! 🤔😉😗