Südlich von Ulcinj ist Montenegro fast zu Ende. Nur ein 14 km langer Strand bleibt noch, ein schönes Ende
Dort finden wir einen schlichten Campingplatz namens Tropicana.


Abends gehe ich schwimmen. Schwimmengehen triffts wirklich, es ist so flach, daß ich sehr weit rein gehen kann, ohne drin zu sein, im Meer. An einer kleinen Sandbank brechen sich die harmlosen Wellen, doch eine ist harmvoll: Haut sie mir doch die Brille vom Kopp! Weg ist sie und nicht mehr zu finden. Ich hole die Taucherbrille, ein Campingnachbar sucht mit, vergebens. Auch am nächsten Morgen, das Meer ganz ruhig und klar, keine Chance.

Meine schöne Brille, ich mochte sie sehr, so sah sie aus:
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Die Frau will auch ins Wasser, findet aber das Oberteil ihres Bikinis nicht. Auch hier langes suchen, aber vergeblich. War es der Wind in der Nacht oder ein Fetischjäger?
So sah es aus, das Oberteil:
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Genau, da gibt es Kongruenzen. Beide praktisch, Orientierung bietend, mit Fassung getragen, – und sehr scharf.
Wir verlassen den schönen Strand nach drei Tagen und Nächten des Suchens, zum Glück gibt’s noch eine fahrtaugliche Sonnenbrille und einen Badeanzug.

Ihr nehmt es mit Humor, sehr gut. Habe herzhaft gelacht.
Lebewohl 👓👙,
Platz für Neues!
Nach so vielen gemeinsamen Jahren gleichen sich sogar die Verluste an. Man verliert sogar gleichzeitig die Fassung.
Genauer hättet ihr eure Verluste nicht „zeichnen“ können! Sorry für den Verlust! Falls ich sie finde ….. 🙂😅😂