Albanien

Freundlich über die kleine Grenze.

Grenze

Das erste Abenteuer ist eine Brücke:

Von unten schöner

Und die Frau beginnt zu kneipen

Auf der Suche nach einem Campingplatz rennt uns ein Mann in Gummistiefeln und Vollsprint hinterher, um uns auf seinen nicht sehr einladenden Stellplatz einzuladen, auf dem Rückweg gleich nochmal.

Wir fahren aber lieber noch einen Pass hoch, dank „park4night“ kommen wir zu einem feinen CPlatz, stehen auf der grünen Wiese, bekommen ein passables Abendessen.

Camping

Nebenan ein kleines Zelt, davor ein freundlicher dicker Glatzkopf und seine alte Moto Guzzi, er ist in Rente, sein Motorrad auch fast, sagt er (120.000 km). Er macht eine 7000km BalkanRunde inklusive Karpaten, alles in fünf Wochen. Nervig sei nur die Packerei jeden Tag.

Morgens entscheiden wir uns, von hier aus zunächst etwas zurück Richtung Kotor zu fahren und nicht weiter in den Süden.

Die Route führt uns durch das absolut eindrucksvolle karge felsige große Vermoshtal,

erst flussabwärts, dann einen steilen Pass hinauf.

Bei einem Päuschen plaudern wir mit einem Paar aus Belgien. Sie sind (leider) nur wenig jünger als wir und mit Fahrrädern ohne Strom unterwegs. Von Ljubljana nach Patras, dann mit dem Schiff zurück nach Venedig.

Wir schämen uns unserer Bequemlichkeit, aber nur kurz.

Bis jetzt sind die Straßen hier in Albanien viel besser als ihr Ruf.

Bald taucht im Blick der Skutarisee auf. Er liegt teils in Albanien, teils in Montenegro.

Die schöne Aussicht…
…und die ehrliche Aussicht.

Doch viel Fahrerei heute, zurück über die Grenze nach Montenegro. Am frühen Abend ein Stopp in Cetinje. Die ehemalige Hauptstadt gefällt uns gut, sehr entspannt. Wir schlendern durchs Zentrum, finden einen Bäcker, Börek auf der Parkbank und ein Cafe.

Allein ist sie schöner, die Tochter des letzten Königs von Montenegro. Sie war klug, mutig, selbstbewusst. Und starb arm und einsam in Paris, 1960

Dann weiter, nochmal hinauf zum nächsten Nationalpark, unser vierter. Ein feiner Übernachtungsplatz in einer Senke zwischen zwei Gipfeln, auf dem einen ein weithin sichtbares Mausoleum, auf dem anderen ein weithin nutzbarer Funkmast.

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. marliesbrggenmohr

    Danke das ich wieder dabei sein darf. Tolle Bilder viel Risiko über eine solche Brücke mit dem Wohnmobil zu fahren. Bis morgen

  2. charlottgreen

    Was für eine Landschaft. Für mich wart ihr bislang mit fahrbarem Untersatz noch nicht in so fernen und einsamen Gebieten unterwegs, auch wenns nach Griechenland noch weiter ist.

  3. Edehigh

    Sieht nach ‚fernab von Massiv- Tourismus‘ aus und doch gibt’s ’ne Aussichts- Plattform! Schöne, karg- grüne Landschaft! Weiter so! Viel Freude!! 🙏🙂

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