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Avila und weiter

Wir verlassen unseren schönen Stellplatz am Canal in Medina de Rioseco, fahren westlich an Madrid vorbei und wähnen uns in Friesland. Flach, weit, Windräder, Weizenfelder, Nieselregen.
Das Tagesziel ist Avila. Eine UNESCO Weltkultur Erbe Stadt mit der  längsten und intaktesten Stadtmauer überhaupt.

Erstmal kaufen wir im Mercador ein. So eine schöne Fisch,- Käse,- Obstauswahl. Da gibt’s alles. Dann ringe ichit der digitalen Anmeldung am Stellplatz.

Ich vergnüge mich bei einen online Schreibabend, an dem es ums Schmecken geht.
Jo erkundet im Regen den Ort und sucht eine Bar zum Fussball schauen. Es gibt keine, sagt er, als er zurück kommt. Die Stadt sei verrammelt.Ich ziehe auch noch los zu einem Abendspaziergang.  Hinter der angestrahlten Stadtmauer fahren Autos mit lautem Getöse durch kopfsteingepflasterte enge Gassen. Wohin bloß, frage ich mich, denn kein Lokal hat geöffnet, nicht mal Katzen laufen herum. Die Häuserwände sind aus Granit und so hart wie abweisend. Ein Gewitter zieht auf, es blitzt, donnert und prasselt. Ich mache, dass ich zurück komme. Im Womo gibt’s TV und Rotwein.

Ich ziehe auch noch los zu einem Abendspaziergang.  Hinter der angestrahlten Stadtmauer fahren Autos mit lautem Getöse durch kopfsteingepflasterte enge Gassen. Wohin bloß, frage ich mich, denn kein Lokal hat geöffnet, nicht mal Katzen laufen herum. Die Häuserwände sind aus Granit und so hart wie abweisend.

Ein Gewitter zieht auf, es blitzt, donnert und prasselt. Ich mache, dass ich zurück komme. Im Womo gibt’s TV und Rotwein.

Am nächsten Tag ist der Himmel blau, die Luft klar, eine gute Sicht, bis zu den schneebedeckten Bergen in der Ferne, zu denen wir heute noch fahren wollen. Aber erst mal laufen wir durch den Ort, der heute gut besucht ist. Es ist Feiertag, da macht man Ausflüge.

Brötchenlieferservice


Neben der Stadtmauer, auf der man zweieinhalb Kilometer im Kreis laufen kann, und der Kathedrale, die Eintritt kostet, ist der Hauptmagnet eine berühmte Bürgerin der Stadt: Teresa von Avila, war katholische Mystikerin und Kirchenreformerin und wurde heilig gesprochen. „Tu deinem Leib etwas Gutes, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen,“ stammt von ihr.

Wir fahren weiter durch von Granitbrocken geprägte Landschaft in die Sierra de Greda, ein 100 Kilometer langer, von West nach Ost verlaufender Gebirgszug mit 2500m hohen Bergen.

Am Abend stehen wir in vollkommener Stille auf einem großen Parkplatz, an dessen Rändern Musiker ihre Instrumente bearbeiten. Auf den zweiten Blick sind es Pappaufsteller.

Hier im Wald findet seit 2006 das Musikfesival „Musicos en las Naturaleza“ statt, bei dem internationale Stars auftreten. Sting, Mark Knopfler, Deep Purple und sogar His Bobness waren schon da.

Ein Abendspaziergang, ein Bier am Tresen und eine Pizza vom Ausfluglokal runden den Tag ab.

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. charlott

    Ssoh. Bin wieder an Bord, nachdem ich kurzzeitig abgeworfen war. Freu mich auf mehr. Ihr scheint euch ja doch Cordoba und der Mezquita zu nähern…(?)

    1. admin

      Viel Regen, also ab in den Süden

  2. Ilse

    So schöne Bilder!!!!

  3. Marlene

    Besonders mag ich diesen Pappheini mit der Fliegenklatsche 😁

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