Die Frau will ins Mausoleum. Ich finde das deutlich zu früh, und ich baue ihr auch kein Taj Mahal. Wäre mir zu teuer, wie der Name schon sagt.
Aber wat willse machen, radeln wir halt hoch zur letzten Ruhestätte – für Petar I Petrović-Njegoš, einen berühmten weltlichen und geistlichen Führer Montenegros, so eine Art Fürstbischofgeneral also.


Es geht von unserem schönen ruhigen Stellplatz ein paar Kurven und km hinauf. Oben wartet schon (nichtsahnend) eine große deutsche Reisegruppe auf uns. Wir schließen uns gerne an und werden daher (nichtsahnend) eingeladen, was niemandem weh tut und uns 16€ spart, da freut sich der ewige mitgenommene kleine Bürger (s.o.) auch mal.
Und ein paar hundert ! (ein Schweizer! weiß es genau: nünavierzig mal nün) Stufen in einem schattigen Tunnel! geht’s weiter hinauf, um dort den Fürsten zu ehren, –


die spektakuläre Aussicht über viel Montenegro ist uns total egal,
man könnte sogar in die Bucht von Kotor kucken, wäre die nicht von Wolken bedeckelt.

Erwartungsgemäß will die Frau dann doch nicht hier bleiben, und das ist auch gut so.
Wir loggen zwei Geocaches, bedanken uns nochmal (ganz leise) bei „unserer“ Gruppe und rollen abwärts, am Womo vorbei ca 450 Hm Richtung Kotor, weil da lt. Herrn Gugel ein Lokal leckeres Abendessen mit Aussicht anbietet.

Die Aussicht hat dann durchaus geöffnet, das Lokal aber nicht. Also wieder 450 Hm rauf zu Muttis Küche, die ja sowieso die Beste ist, die Küche.
Ist das der super lange besondere Fjord den ihr sehen wolltet?
Wieder tolle Landschafts- Aufnahmen! Klasse!! 👍🙏🙂