…ist die kulturelle Hauptstadt des Landes. Musik überall. Fado eher selten, viel bummbumm.

Groß wurde Mindelo als Hafenstadt, in der die Handelsschiffe von Lissabon nach Brasilien Kohle luden. Die Briten hatten einen großen Kohlebunker gebaut. Über Jahre kamen hier täglich mehrere große Schiffe an, und damit viele Seeleute. So wurde Mindelo zu einer weltweit verrufenen Stadt mit viel Prostitution. Als Kohle Station wurde Mindelo abgelöst von den Kanaren und Dakar im Senegal
Den Ruf hat die Stadt behalten, trotz intensiver Suche war aber nix Verrufenes zu finden.
Kulturell ist jetzt aber auch nicht sooo viel los. Zwar wird viel mit Cesarea Evora geworben, auf T-Shirts und Wänden, die übliche Musik ist aber doch eher lärmig mit harten Beats, so auch an Sylvester, gruselig und höllisch laut.
Die Menschen sind eine Jahrhunderte andauernde Mischung aus Portugal und Senegal bzw Afrika. Man kann aber deutlich sehen: je dunkler die Haut, je größer die Chance auf Armut. Besonders auf dem Land.














