Mindelo – Praia – Cidade Veilha

Wegen des Fluges von Mindelo nach Praia hatte ich mir reichlich Sorgen gemacht, war er doch lt. meiner App Flightradar in den letzten Wochen einige Male ausgefallen oder erst viele Stunden später gestartet.

auf dem Weg zum Flughafen

Schließlich waren die Folgeunterkünfte gebucht und vor allem Janas Rückflug. In Mindelo war ich noch im Reisebüro, dort konnte man mich beruhigen…

Und tatsächlich hob unser Flieger pünktlich ab, eine Turboprop Maschine, also mit Propellern, 100 Sitzplätze. Ein ruhiger Flug, alles gut.

Mehrfach wurden wir vor Praia gewarnt, es sei noch gefährlicher als Mindelo.

Wir wurden abgeholt am Flughafen, und zu unserer Pension gebracht, an der Hauptstraße der Stadt, einzelne Zimmer, wie ein Hostel.

Morgens dann zu Fuß, vorbei am Präsidentenpalast zum Hotel Ressort ausserhalb, um dort den Mietwagen abzuholen. Auch da hatte ich mir unnötig Sorgen gemacht. Das Auto (Dacia Duster) ist zwar Holzklasse, hat aber genug Platz, und fährt.

Ein erster Ausflug führt uns nach Cidade Veilha. Ein kleiner Ort, hier begann die Besiedelung der Kapverden, die Portugiesen bauten hier die erste Kirche, und hier steht noch ein Pranger aus dem Sklavenhandel.

Pranger

Oberhalb eine Festung, gebaut gg. die Überfälle durch Francis Drake (ein TV Held meiner Kindheit).

Bananaroad heißt die Straße, geschützt als Weltkulturerbe, alte Siedlerhäuser, weiß gekalkt, und schwarz bewohnt, arm.

Ein schönes Lokal, gutes Essen (eher europäisch), Nudeln mit Thunfisch/ Garnelen, die Bedienung spricht ein wenig holländisch, hat dort gelebt.

Ganz im Moment sein, es gelingt mir dort. Kein Festhalten jetzt, unwiederbringlich, Schöntrauer flutet mich.

Aufstieg zur Festung, ein Geocache, Sicht ins Tal, ein Einschnitt in die Ebene oberhalb.

Ein Abschiedsdrink für Jana am Meer, Staunen über die Brandung draussen, die klatscht über vorgelagerte Felsen. Ein Sonnenschirm stürzt, durch eine Boe, knapp an Daggis Kopf vorbei, Puuh.

Spät abends bringen wir Jana zum Flughafen, sie fliegt eher zurück, an den Schreibtisch, das Staatsexamen ist im März. Sie fliegt durch die Nacht und wird ankommen, als wir aufstehen.

Am Morgen vor der Weiterfahrt noch zum Markt

So sollte man unsere MohrenApotheken nennen
Praia Markt

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. hahoy

    klingt nach auflösung. jaja. alles hat ein ende, blouß di woarschd hod zwa. wenn ihr heimkommt, scheint die sonne, unter der ihr dann bibbern könnt. wenns suweit is: an gudn fluch. Den wintermantel brauch ihr erst dahamm.

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