23.9.24 Und doch noch Ravenna

Morgens noch mal ins Städtchen, da ist KleiderMarkt, wir schlendern und trinken ein ziemlich starkes Käffchen, die Bedienung fragt nach dem Unterschied zwischen „Danke“ und „Danke schön“.

Inzwischen hat Herr Gugel seine Meinung zu Ravenna und den dortigen Hochwasserzuständen geändert, und also ändern wir auch und fahren hin, ist eh nicht weit.

Ein feiner Stellplatz nah am Zentrum erwartet uns schon, da stehen wir gut und günstig.

Ravenna ist berühmt für seine Mosaiken, in einigen Kirchen. Die Auswahl wird uns erleichtert, denn es gibt ein Kombiticket für die TopFive, – um diese zu sehen, haben wir nun einen längeren Rundweg durch die Stadt vor uns.

Das für uns schönste Mosaik sehen wir aber schon ganz bald in einer kleinen, äußerlich unscheinbaren Grabkapelle „Mausoleo di Galla Placidia“.

Hier haben wir auch das Glück, fast allein zu sein, für ein paar Minuten. Wunderbare Ornamente, kräftige Farben, 1500 Jahre alt, leuchtende Fenster „Scheiben“ aus Alabaster, wir sind ergriffen, berührt, begeistert.

Auch die anderen Kirchen sind schön, und durchaus verschieden in ihren Stimmungen.

Ein Labyrinth
Die eiligen drei Könige

Auf dem Rückweg kaufen wir frische Ravioli, mit Ricotta gefüllt. Die gibt’s dann bald, wir bleiben über Nacht hier. Es beginnt kräftig zu regnen.

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