Wir buchen eine weitere Bootstour, die uns zu kleinen Inseln östlich von Koh Yao Noi bringen wird. Der Himmel ist nach dem gestrigen Regentag immer noch recht wolkig, ideal für unser Vorhaben.
Von der Vermieterin organisiert und viel günstiger als gedacht, werden wir früh um 7 Uhr abgeholt und zum Boot gebracht.
Das bringt uns nach Koh Hong, einer besonderen Attraktion im Süden Thailands. Hong bedeutet Kammer, die Insel umschließt eine kleine Lagune, man wird mit dem Boot hineingefahren und dreht eine Runde. Danach geht es zu einem Anleger außerhalb, der zugleich Eingang zum Nationalpark ist, gerne zahlen wir Eintritt. Heute freuen wir uns, dass wir die ersten sind an diesem Tag, es hat sich gelohnt so früh aufzustehen, der Spot ist sehr viel besucht.
Erstmals sehen wir hier Info- bzw Warntafeln wg. Tsunami Gefahr, Kurzfassung: wenn die Welle kommt, schnell nach oben laufen! Soso.



Dazu kommt die eindringliche Bitte, kein Sonnenöl zu verwenden, dass die Korallen schädigt, speziell zwei Zusatzstoffe sind gemeint.

Zunächst laufen wir ein Stück durch dichten Urwald und begegnen gleich einem besonderen Waran am Wegesrand.

Monitor heißt das Tier, seltsam. Urzeit grüßt.


Dann ein vielstufige Aufstieg über steile Eisentreppen zum höchsten und Aussichtspunkt der Insel.



Trotz Dunst kann man hier oben weit über die Bucht von Phuket schauen, ganz großartig.
Marlene lässt ganz mutig trotz stärkerem Wind die Drohne fliegen.

Wieder unten, wir schwimmen, bunte Fische um uns, in schwatzgelb, so ist’s recht.
Und weiter geht’s, zu einem „Sporchelschnot“ vor einer anderen Insel. Wir bekommen TauchBrille und Schnorchel: Korallen, riesige Seeigel, kleine und größere Fische, warmes Meer, nix Neopren und so, Unterwasser-Kino, ganz großartig.
Beim Brille putzen, weil beschlagen, verliere ich meinen Schnorchel – viel später finde ich ihn zufällig wieder, zw. Korallen liegend (und ich schaffe es, ihn hochzuholen, Freude!)
Überhaupt, schwimmen im warmen klaren Meer ist schon fein.
Am nächsten Strand mit feinem Sand gibt es ein Picknick, unser Käpt’n ist sehr fürsorglich, hat sogar eine Strandmatte für uns, es ist zugleich peinlich und sehr angenehm, bedient zu werden, und dann noch so freundlich.


Beseelt und dankbar kommen wir zurück zum Hotel.
