Lourdes sehen und – weiterfahren

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Heute mittags nach Lourdes.

Viele Devotionalienläden.

Viele Bedürftige im Rollstuhl, werden gezogen und geschoben von Freiwilligen

Eine schreckliche neogotische Kirche.

Schlangestehen zur Grotte, die eher ein felsiger Unterstand ist.

Körperbehinderte dürfen schneller ran.

Man geht daran vorbei, während vor der Grotte ein Gebetsgottesdienst stattfindet.

Bei uns von einem sehr schwarzen Mann mit toller Stimme, auf Englisch.

Menschen wischen den Felsen im Vorbeigehen ab und erzeugen damit fromme Tücher.

Etwas weiter eine Art Badeanstalt, man wartet draußen auf Bänken, wird dann hinter Vorhänge gebeten.

Dann gibt’s noch eine riesige Kellerkirche, aus Beton, für mehrere 10.000 Menschen.

Heute fast leer.

Man könnte dort ein Sechstagerennen stattfinden lassen.

Prozessionen gibt’s auch.

Immerhin: der kommerzielle Teil der Veranstaltung ist räumlich getrennt vom praktischen frommen Teil.

Und nichts kostet Eintritt.

Die Aber – Gläubigkeit ist befremdlichen, wie bei einem HinduTempel auch.

Nach drei Stunden verlassen wir die Stadt, fahren über Tarbes und Auch Richtung Toulouse, und übernachten auf einem netten Stellplatz in Gimont.

Es gibt leckeren Linsensalat.