Delphi – Athen

Auf den Weg von Delphi nach Athen gab’s noch zwei Haltepunkte:

Die Gedenkstätte von Distomo. Dort hat am 10.Juni 1944 eine Einheit der Waffen SS fast alle Einwohner des Dorfes getötet. Viele Kinder dabei, teils Sâuglinge. Als  Vergeltung“ für Angriffe von Partisanen.

Ich schäme mich, – und staune und bin dankbar dafür, daß ich „einfach so“ hier sein kann.

Und dann war da noch das Kloster Hosios Lukas. Es soll wohl sehr bedeutend sein für seine Zeit. Es liegt an Ende einer kurvenreichen Straße allein, ohne Dorf drumherum, auf einem Hügel. Der Weg dorthin führt über Kilometer durch kürzlich verbranntes Gebiet. Tote schwarze BaumReste überall.

Das Kloster wurde verschont, wahrscheinlich „wie durch ein Wunder“, während alles Land drumherum wie durch kein Wunder, sondern Brandstiftung oder Unachtsamkeit verglühte.

Ein UNESCO Weltkulturerbe, schon lang. Leider bin ich spät dran und kann nur noch einen Blick in den Innenhof werfen und Postkarten fotografieren. Viele Mosaiken und Fresken. Ein großer stattlicher Bau.

Kaffeepause und Schläfchen auf dem Weg nach Athen, – und ein Tier, daß mich mahnt, langsam zu fahren.

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