Wir stehen am südlichsten Punkt der Mani. Von hier gibt’s nur noch einen Fußweg zum Kap mit Leuchtturm. Mit uns hier noch vier andere Wohnmobile.
Seit drei Uhr früh regnet es, später kam ein Gewitter dazu, daß nun seit sechs Stunden über uns hängt, manche Blitze kommen mit dem Donner zusammen, also gleichzeitig, das ist dann laut. Nach und nach verlassen uns unsere Nachbarn, einer putzt im strömenden Regen seine Auffahrkeile, die Gattin trocknet sie dann sorgfältig ab. Ihr Womo hat die stolze Beschriftung „Travelling ist my Therapy“.
Ein anderer Nachbar muss aufs Dach, hat wohl ein undichtes Fenster, sowas ist echt Kacke, ist mit Gaffertape zugange, hoffentlich hilfts. – Und weil er schon mal oben ist, putzt er gleich das ganze Dach. Meine Frau findet das vorbildlich, ich nicht so.
Gerade kommt ein Brite neu dazu, der fühlt sich bestimmt wie dahamm bei dem Wetter.
Jetzt hört es auf zu regnen, nix wie raus zum Kap, bevor mich auch noch der Putzteufel erwischt.





(zum Kap kamen wir nicht, neuer Regen trieb uns zurück ins Rollheim und weg von da)