Nafplio

Nafplio, einst die Hauptstadt Griechenlands, ruht auf einer felsigen Landzunge am Argolischen Golf.

Reiseführer beschwärmen die Stadt, die kurze Zeit Griechenlands Hauptstadt war, als Schönheitskönigin der griechischen Städte.

Alter Platz mit modernem Angebot
Madame Kalliope Papalexipoulou
Der Bayerische Löwe

12.10.23 Die Altstadt von Nafpoli ist mit Marmor gepflastert und schimmert wie Seide in der Sonne. Kreuzfahrende stoppen hier und bummeln durch die engen Gassen. Weil sie zumeist an Bord essen, gibt’s überraschend wenig Souflaki-mit-Pommes-Kneipen, dafür viele geschmackvolle Läden mit Kleidung, Schmuck und Porzellan. Wir bummeln durch die Sträßchen, sind erst sehr begeistert und dann rasch gesättigt vom touristischen Angebot.

Emboloi Museum

Die riesige Festung, zu der man über 999 Stufen emporsteigen kann, schauen wir nicht an.

Hotelruine vor Festungsruine

Lieber besuchen wir das ArtCenter am Stadtrand. Da freuen wir uns an einer sehr schicken Kneipe und an einer Bibliothek. Die Ausstellung mit modernen Werken von Frauen ist leider geschlossen.

Müllkunstwerk
Bibliothek

Wir radeln auf geschottertem Uferweg zwischen Meer und steilen Felsen entlang. Der Weg endet in einer stillen Bucht, die sich an einen angrenzenden Eukalyptus-Hain schmiegt. Im Sommer ist hier Party, man sieht es an den vielen Plastikflaschen, Bechern und Klopapierfetzen im hohen, trockenen Gras. Jetzt aber ist es still und friedlich. Hier übernachten wir gern. Eine Stranddusche ist auch noch in Betrieb. Jo kocht köstliche Fischsuppe, derweil die Sonne ins Meer sinkt.

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